Psychotherapie

«Das Leben ist nicht das, was es sein sollte. Es ist, was es ist. Die Art und Weise, damit umzugehen, macht den Unterschied.»
(Virginia Satir, 1916-1988)
Als Psychologin und Psychotherapeutin arbeitet Ute Amtmann mit systemischen und hypnotherapeutischen Ansätzen. In beiden Ausrichtungen werden Lebensprozesse, welche sowohl individuelles als auch interaktionelles Erleben umfassen, als Ausdruck von Mustern beschrieben. Um in einer sich ständig verändernden Umwelt zu leben, brauchen wir Musteränderungen. Veraltete Denk- oder Verhaltensmuster hindern uns daran unser Potential zu entfalten und uns weiterzuentwickeln. In der Therapie geht es darum dysfunktionale, hinderliche Muster aufzulösen und durch funktionale, förderliche Muster zu ersetzen.

In der systemischen Therapie und Beratung steht die Bedeutung des interaktionellen Kontexts in Bezug auf zwischenmenschliches Verhalten im Zentrum. Sie kommt bei Einzelpersonen, bei Paaren, bei Familien, in Gruppen oder in Teams und Organisationen zur Anwendung. Ausgehend von der Annahme, dass soziale Systeme gemeinsam ihre Wirklichkeit erzeugen (z.B. durch Geschichten, die wir über uns und über andere erzählen und hören), zielt sie darauf ab, Menschen dabei zu helfen eine Wirklichkeitskonstruktion zu finden, die sich für alle Beteiligten als zufriedenstellender erweist.

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Ein zentraler Fokus des hypnotherapeutischen Ansatzes ist es unbewusste und unwillkürliche Prozesse zu beeinflussen. Dabei ist es nicht nötig das Problem ins Detail zu verstehen, sondern vor allem die Prozesse, die zu einer gewünschten Lösung beitragen. Aus hypnotherapeutischer Sicht wird ein Veränderungsprozess durch die eingeengte Fokussierung von Aufmerksamkeit auf die Angst- und Stressprozesse behindert. Dadurch bekommen wir einen „Tunnelblick“ und haben eine bestimmte Art innere Dialoge zu führen (z.B.:„ich bin schwach, klein, unfähig und werde das niemals schaffen“). Dies äussert sich auch auf der körperlichen Ebene in einer entsprechende Körperhaltung, Mimik, Gestik und Atmung. All dies „hilft“ uns in der Problemtrance zu bleiben. Wir sind von unserem Problem so hypnotisiert und unsere Wahrnehmung ist so eingeschränkt, dass Lösungen nicht mehr sichtbar sind. Aufgabe ist es von einer Problemtrance in eine Lösungstrance zu kommen. In der Therapie werden Angebote in Richtung einer Lösungstrance gemacht. Dies geschieht durch gezielte Fokussierung der Aufmerksamkeit auf die eigenen Ressourcen und Handlungsspielräume.

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Zur Anwendung kommen dabei psychotherapeutische Gespräche und psychotherapeutische Interventionen, wie kreative Techniken, körperorientierte Methoden, Aufstellungsarbeit, Rollenspiel, imaginative Techniken, Tranceinduktionen, Suggestionen, Entspannungsübungen, Meditation und Hausaufgaben.

Um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen muss keine psychische Erkrankung vorliegen. Im Rahmen einer Einzelselbsterfahrung kann sie hilfreich sein, um das eigene Fühlen, Denken, Verhalten und Handeln besser zu verstehen und zu lernen die eigenen Fähigkeiten in beruflichem und privatem Alltag besser entfalten zu können.

Neben Einzeltherapie bietet Ute Amtmann auch Paartherapie, Familientherapie und Gruppentherapie an.  

Schwerpunktthemen

  • Burnout, Stress und Überforderung 
  • Depression

  • Psychosomatische Beschwerden

  • Affektive Störungen

  • Angst- und Panikstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Beziehungskonflikte, Partnerschaftsprobleme
  • Trennung, Verlust, Trauer
  • Lebenskrisen, Sinnkrisen
  • Übergänge, neuer Lebensabschnitt
  • Persönlichkeitsentwicklung, Selbsterfahrung

Eine Psychotherapie-Einheit im Einzelsetting dauert 50 Minuten und kostet € 95.-. Für Einzeltherapien kann bei Ihrer Krankenkasse im Falle einer krankheitswertigen Diagnose um eine Teilrefundierung angesucht werden (ÖGK, BKK, VAEB € 28.-, BVA € 40.-, SVA € 40.-, SVB € 50.-). Eine Psychotherapie-Einheit im Mehrpersonensetting (Paar- oder Familientherapie) dauert 90 Minuten (Doppeleinheit) und kostet € 220.-.